Montag, 21. Mai 2012

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Titelfaq

 

 

Gingivitis und Parodontitis

Der harte Belag reizt das empfindliche Zahnfleisch, während gleichzeitig die durch die Plaquebakterien produzierten Giftstoffe in das angrenzende Zahnfleisch wandern und hier eine Schwellung und Rötung des Zahnfleisches hervorrufen.

Diese leichtere Form der Entzündung wird Gingivitis genannt und ist durch eine gründliche Entfernung der Plaque leicht und vollständig zu beheben.

Wird der Zahnbelag jedoch nicht professionell entfernt - dies ist in der Regel nur in der Zahnarztpraxis möglich - entsteht aus der Gingivitis es. U. eine Parodontitis.

 

Die Entzündung greift dann allmählich auf den gesamten Zahnhalteapparat über. Das Zahnfleisch sieht nun nicht mehr glatt und blaß-rosa, sondern angeschwollen und rot-bläulich verfärbt aus. Die harte Plaqueschicht schiebt sich zwischen Zahn und Zahnfleisch, so dass sich »Taschen« bilden, in denen die Bakterien sich noch ungehinderter vermehren können. Als Folgeerscheinungen kommt es zu unangenehmem Mundgeruch, häufigem Zahnfleischbluten und am Ende zum Zahnausfall.

 

Von der Vielzahl der Bakterien in unserem Mund sind die meisten keine Krankheitserreger. Einige schaden jedoch insbesondere dem Zahnhalteapparat. Diese, als parodontopathogene Keime bezeichneten Parodontitis-Verursacher, vermehren sich besonders gut in tiefen Zahnfleischtaschen und produzieren Giftstoffe, die direkt das umgebende Weich- und Knochengewebe angreifen. Als Folge kommt es zu einer erhöhten Beweglichkeit der Zähne und schließlich zum Zahnverlust.

 

Die Parodontitis ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Parodontitis Warnsignale sind:

 

Das Zahnfleisch ist dunkel blau-rot statt hellrosa

Das Zahnfleisch ist geschwollen

Jede Berührung am Zahnfleisch tut weh

Das Zahnfleisch blutet beim Zähne putzen immer

Das Zahnfleisch zieht sich zurück

Die Zähne werden locker

 

Antwort auf häufige Fragen

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