Mittwoch, 22. Februar 2012

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Doriswhite

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Zahnerhaltung

Langlebigkeit, ausgezeichnete Ästhetik und hohe Verträglichkeit sind die Anforderung an eine optimale Versorgung von Zahndefekten. Die hochwertigsten Lösungen sind Keramik- und Goldinlays.

 

Amalgam und Komposit

Herkömmliche Füllungen aus Amalgam sind "ins Gerede gekommen". Amalgam besteht zu mehr als 50% aus giftigem Quecksilber. Obwohl es keine kontrollierte Studie gibt, die nachweist, dass Amalgam für den Körper schädlich ist, werden häufig Alternativen verlangt. Mehr zu Amalgam und amalgamfreie Lösungen finden sie hier.

 

Komposit ist ein Kunststoff. Dieser wird vor allem ästhetischen Ansprüchen gerecht. Komposit sollte aber wegen seiner physikalischen Eigenschaften nur bei wenig druckbelastete Zahnflächen verwendet werden. Aus diesem Grund zeigt er in der Langlebigkeit weniger gute Ergebnisse, Kompositfüllung müssen öfter ausgetauscht werden. Bedenken Sie, daß bei jedem Wechsel einer Füllung Zahnsubstanz verloren geht. Deshalb sind hochwertige Versorgungen wie z.B. Inlays trotz der höheren Kosten ein grosser Vorteil bei Zahnerhalt und Zahngesundheit und amortisieren sich nach einigen Jahren.

 

Hochwertige Lösungen: Keramikinlays

Keramikinlays (Füllungen aus Keramik) und Keramikonlays (Keramikfüllungen mit schützenden Höckerdeckungen) werden auch als Porzellaninlays/ -onlays bezeichnet.

Keramikinlays stehen für optimale Ästhetik, Langlebigkeit und hohe Verträglichkeit. Sie bestehen aus Hochleistungs-Keramik. Farblich sind sie von echten Zähnen kaum zu unterscheiden, da sie exakt an die Farbe des Zahnes angepasst werden können. Keramikinlays oder -onlays sind vor allem für mittelgroße Füllungen geeignet, können aber auch bei stark zerstörten Zähnen verwendet werden.

Jedes Keramikinlay wird individuell im Labor angefertigt. Die aufwendige Herstellung und die perfekte Verarbeitung ist die Voraussetzung für eine ideale Passform und lange Haltbarkeit.

 

Goldinlays sind Füllungen aus einer Goldlegierung, Goldonlays sind Goldfüllungen mit schützender Höckerdeckung.

Goldinlays und -onlays sind die klassische Versorgung von Zahndefekten. Bei ihnen steht die Langlebigkeit im Vordergrund. Nach dem sorgfältigen Beschliff des Zahnes wird mit Hilfe eines Abdruckes ein exaktes Modell hergestellt. Auf diesem fertigt der Zahntechniker dann das Inlay.

 

Dabei wird der ganzen Zahn mit hochwertigen Materialien überzogen. Die Versorgung mit Kronen erfolgt dann, wenn bereits ein Großteil der gesunden Zahnsubstanz zerstört ist und durch eine Füllung nicht mehr funktionsgerecht aufgebaut werden kann. Ursprünglich wurden Zahnkronen aus Metall – meistens aus Gold – gefertigt.

Dank modernster Technologien konnte das Metall zunehmend durch Keramik/Porzellan ersetzt werden. Mittlerweile kommen auch Vollkeramik-Kronen (Cerconkronen) zum Einsatz.

Sie sind optisch mit bloßem Auge kaum noch von einem gesunden Zahn zu unterscheiden. Vollkeramikkronen empfehlen wir vor allem für den Fronzahnbereich, da bei einem eventuellen Zahnfleischrückgang kein dunkler Metallrand sichtbar wird.

 

Arten von Kronen:

Je nach Problemstellung empfehlen wir Ihnen entsprechend Ihren Bedürfnissen und Wünschen eine der folgenden Kronen :

• Metallkeramik-Krone mit Metallkern

• Vollkeramik-Krone +Cerconkrone ( Vollkeramikkrone mit einem Cerconkern)

 

Bei der sog. Wurzelbehandlung wird der Zahnnerv aus dem Zahn und der Zahnwurzel entfernt, der entstandene Hohlraum gründlich gesäubert und danach mit einer Paste dauerhaft gefüllt. Dadurch kann ein "toter" Zahn oft erhalten werden. Generell ist die Wurzelbehandlung wegen eventueller Komplikationen möglichst zu vermeiden.

Ist eine Wurzelbehandlung unvollständig oder bereitet der Zahn Schmerzen, kann eine Revision (Wiederholung) der Wurzelfüllung notwendig sein. In manchen Fällen bildet sich an der Wurzelspitze eine Entzündung (Wurzelgranulom/ -herd). Diese kann mit Schmerzen, aber auch häufig schmerzlos auftreten. In diesen Fällen führt der Zahnarzt eine Wurzelspitzenresektion durch.

Welche Lebensdauer hat ein wurzelbehandelter Zahn?

Die Lebensdauer eines wurzelbehandelten Zahnes kann sehr unterschiedlich sein, ist aber im Regelfall deutlich verkürzt.

Kann ein wurzelbehandelter Zahn noch Schmerzen verursachen?

Es kann durchaus vorkommen, dass unmittelbar nach der Behandlung Schmerzen z.B. in Form von Aufbissempfindlichkeit auftritt. Diese klingen jedoch meist innerhalb weniger Tage vollständig ab, so dass Beschwerdefreiheit eintritt.

Aber auch Jahre nach dem Eingriff kann ein wurzelbehandelter Zahn plötzlich Schmerzen verursachen. Diese sind oft auf Entzündungen zurückzuführen, welche sich auf den die Wurzel umgebenden Knochen ausgebreitet haben. Ein Antibiotikum hilft in dieser Situation meist nur kurzfristig. Mögliche Behandlungen sind die Revision (Wiederholung) oder die Wurzelspitzenresektion.